Ein Welpe zieht ein und plötzlich steht das ganze Leben Kopf. Wie viel Schlaf braucht so ein kleines Wesen? Wie viele Spaziergänge? Darf er auf die Couch, wann lernt er sein Geschäft draussen zu machen, und ab wann ist er wirklich angekommen? Hier hilft die 3-3-3-Regel: Sie ist eine einfache Daumenregel, die viele Tierheime und erfahrene Hundetrainer seit Jahren verwenden, um zu erklären, wie sich Hunde nach dem Einzug an ein neues Zuhause gewöhnen.
Gerade bei der ersten Welpen Erziehung kommen sehr viele Fragen auf: «Mein Welpe versteckt sich, ist das normal?», «Wann sollte ich mit der Welpen Erziehung anfangen?», «Wie lange dauert die Eingewöhnung?» und viele mehr. In diesem Artikel findest du Antworten, Einordnung der 3-3-3-Regel, einen Plan für die ersten Wochen und konkrete Erziehungstipps, die auch im Alltag funktionieren. Los geht’s.

Die 3-3-3-Regel auf einen Blick
| Zeitraum | Was passiert | Was dein Hund braucht |
|---|---|---|
| Erste 3 Tage | Überforderung, Stress, Rückzug | Ruhe, klare Struktur, wenig Besuch |
| Erste 3 Wochen | Routine kommt rein, erste Bindung | Sicherheit, Geduld, Regeln etablieren |
| Erste 3 Monate | Hund kommt richtig an, zeigt Charakter | Training, Sozialisierung, Beziehung |
💡 Tipp: Die 3-3-3-Regel ist eine Daumenregel, kein Naturgesetz. Manche Hunde brauchen länger, andere zeigen ihr Wesen schon nach wenigen Tagen. Sie hilft vor allem dir, realistische Erwartungen zu haben.
Was ist die 3-3-3-Regel?
Die 3-3-3-Regel beschreibt die typischen Phasen der Eingewöhnung eines Hundes, egal ob Welpe vom Züchter, Hund aus dem Tierheim oder Auslandstierschutz. Sie unterteilt die ersten drei Monate in drei Phasen: die ersten drei Tage, die ersten drei Wochen und die ersten drei Monate.
Ursprünglich kommt die Regel aus dem amerikanischen Tierschutz und wurde für erwachsene Hunde aus Tierheimen entwickelt. Sie funktioniert aber auch sehr gut als grobes Raster für Welpen, die neu in ein Zuhause kommen, denn auch sie durchlaufen Stress, Routine und schliesslich das Ankommen.
Phase 1: Die ersten 3 Tage = Überforderung
Dein Welpe kommt raus aus seiner gewohnten Umgebung. Mutter, Geschwister, vertraute Gerüche, gewohnte Geräusche. Plötzlich ist alles neu. Selbst wenn dein Welpe fröhlich wirkt, steht er unter enormem Stress. Jetzt ist alles möglich und bei jedem Hund anders.
- Er frisst vielleicht wenig oder gar nicht
- Er schläft viel oder im Gegenteil: kaum
- Er sucht ständig deine Nähe oder zieht sich zurück
- Er macht in die Wohnung, obwohl er laut Züchter Stubenrein ist
- Er wirkt überdreht oder apathisch
Was er jetzt braucht: Ruhe. Kein Besuch, keine grossen Ausflüge, kein direktes Training bei einem Markttag mit lauter Menschenmenge. Lass ihn in seinem Tempo die Wohnung erkunden, biete einen festen Schlafplatz an und etabliere möglichst früh erste kleine Routinen (Fütterungszeiten, kurze Spaziergänge, Schlafrhythmus).
💡 Tipp: Die erste Nacht ist oft die härteste. Stell die Welpenbox in der Nähe deines Bettes, viele Welpen schlafen besser, wenn sie Atmung und Geruch ihres (neuen) Menschen wahrnehmen können.
Phase 2: Die ersten 3 Wochen = Routine
Nach etwa einer Woche merkst du, dass sich vieles einspielt: Dein Welpe weiss, wo sein Napf steht, wo er schläft, wer zur Familie gehört. Jetzt beginnt die spannende Phase, in der du den Grundstein für alles legst. Hier empfehlen sich
- Feste Fütterungszeiten und Schlafplätze etablieren
- Sauberkeitserziehung intensiv begleiten (alle 1–2 Stunden raus)
- Grundregeln einführen: Wo darfst du hin, wo nicht?
- Erste kurze Trainings: Name, «Sitz», Leinengewöhnung im Haus
- Vorsichtige, positive Sozialkontakte: ruhige Menschen, freundliche Hunde, neue Umgebungen in Mini-Dosen
In dieser Phase zeigt dein Hund auch erste Charakterzüge. Manche Welpen werden mutiger und testen Grenzen aus, andere bleiben anfangs zurückhaltend. Beides ist normal, nichts ist richtig oder falsch.
💡 Tipp: Konsequenz heisst nicht Härte. Du musst nicht streng sein aber alle in der Familie sollten die gleichen Regeln umsetzen. Wenn der Welpe bei Mama nicht aufs Sofa darf, aber bei Papa schon, wird er Regeln nie verlässlich lernen.
Phase 3: Die ersten 3 Monate = Ankommen
Nach etwa drei Monaten ist der «wahre» Hund da. Er fühlt sich sicher, zeigt sein Wesen, baut eine echte Bindung auf und testet gleichzeitig Grenzen, weil er sich nicht mehr nur orientiert, sondern sich zugehörig fühlt. Was jetzt folgt:
- Stärkere Bindung und Vertrauen
- Klarere Persönlichkeit (mutig, vorsichtig, verspielt, eigenständig…)
- Pubertät naht (oft ab 5–7 Monaten je nach Rasse)
- Trainingsfortschritte werden sichtbar
- Sozialisierungsfenster schliesst sich langsam (bei Welpen rund 14.–16. Lebenswoche)
Diese Phase ist die wichtigste für das Fundament eures gemeinsamen Lebens. Was du jetzt gut machst, zahlt sich oft jahrelang aus.

Welpen-Erziehung: Die wichtigsten Bausteine
Welpen Erziehung bedeutet nicht, einem kleinen Hund Befehle einzubläuen. Es bedeutet, ihm zu zeigen, wie unsere komplizierte Menschenwelt funktioniert und zwar mit Liebe, Klarheit und realistischen Erwartungen an ihn als Hund in deinem Leben.
1. Sauberkeit lernen
Welpen haben in den ersten Monaten weder die Muskelkontrolle noch das Bewusstsein, um lange einzuhalten. Sauberkeit ist Übung, kein Charakterthema.
- Nach dem Schlafen, nach dem Fressen, nach dem Spielen: sofort raus
- Im Welpenalter zusätzlich alle 1–2 Stunden raus
- Draussen geduldig warten und beim Geschäft ruhig loben («super» statt «fein», da es sich mit «nein» reimt)
- Missgeschicke drinnen nicht bestrafen, einfach kommentarlos wegmachen
- Nachts: Welpen melden sich oft, wenn sie raus müssen, das darfst du ernst nehmen
Faustregel: Ein Welpe kann etwa so viele Stunden einhalten, wie er Monate alt ist plus eins. Ein 3-Monate-Welpe also rund 4 Stunden, mehr nicht. Nachts geht es meist etwas länger.
2. Allein bleiben lernen
Allein bleiben ist eine der grössten Herausforderungen für viele Welpen. Es muss in winzigen Schritten geübt werden, sonst entstehen schnell ernste Trennungsängste.
- Start: Wenige Sekunden, du gehst nur in einen anderen Raum
- Steigern in Minuten-Schritten, immer wenn der Welpe ruhig ist
- Keine grossen Verabschiedungen, keine euphorische Begrüssung
- Erst dann verlängern, wenn der Welpe ruhig bleibt
- Ziel im ersten Jahr: maximal 4 Stunden allein, mehr ist für viele Hunde dauerhaft Überforderung
3. Bindung und Beziehung aufbauen
Bindung entsteht durch Verlässlichkeit, nicht durch Leckerli-Inflation. Dein Welpe lernt, dass du berechenbar bist, dass du ihn nicht bedrängst und dass mit dir die spannendsten Dinge passieren.
- Augenkontakt nicht erzwingen, aber loben, wenn er kommt
- Spielen mit dir wichtiger machen als Spielen mit anderen Hunden
- Ruhepausen aktiv ermöglichen (Welpen brauchen 18–20 Stunden Schlaf am Tag)
- Klare, faire Regeln statt wechselnder Stimmungen
4. Sozialisierung statt Reizüberflutung
Die sensible Phase für Sozialisierung liegt etwa zwischen der 3. und 16. Lebenswoche. Was dein Welpe in dieser Zeit positiv erlebt, prägt sein Leben. Aber: positiv heisst entspannt, nicht «viel».
- Verschiedene Untergründe (Gras, Stein, Holz, Metallgitter)
- Geräusche (Verkehr, Staubsauger, Kinderlachen)
- Menschen unterschiedlichen Aussehens (Brille, Hut, Bart, Rollator)
- Andere freundliche Hunde, ruhig und gut sozialisiert
- Tierarzt-Besuche ohne Behandlung – einfach mal hin, Leckerli, wieder weg
💡 Tipp: Wenn dein Welpe in einer Situation überfordert ist (Schwanz eingezogen, kein Interesse an Leckerli, möchte weg), geh raus. Mehr Konfrontation hilft nicht denn sie verstärkt Angst.
5. Leinenführigkeit und Rückruf
Beide Themen brauchen Zeit. Beginne bewusst mit niedriger Ablenkung wie in der Wohnung, dann im Garten, dann erst draussen.
- Leine soll nichts Negatives bedeuten: spielerisch im Haus einführen
- Belohne, wenn dein Welpe von selbst zu dir kommt
- Rückrufwort wirklich nie für etwas Unangenehmes benutzen (z. B. um den Hund nach Hause zu zwingen)
- Schleppleine ist Gold wert in der Lernphase

Wie viel Bewegung braucht ein Welpe?
Hier sündigen die meisten Welpenfamilien aus Liebe: Sie laufen zu viel. Gelenke, Bänder und Wachstumsfugen sind noch nicht ausgereift und zu lange Spaziergänge oder Joggen können bleibende Schäden verursachen.
| Alter | Aktive Bewegung pro Spaziergang | Was vermeiden? |
|---|---|---|
| 8–12 Wochen | 5–10 Minuten, mehrmals täglich | Treppen, langes Laufen, Springen |
| 3–4 Monate | 10–15 Minuten | Joggen, Radfahren |
| 4–6 Monate | 15–25 Minuten | Wildes Toben mit grossen Hunden |
| 6–12 Monate | 20–40 Minuten, je nach Rasse | Übermässige Sprünge, hartes Joggen |
| Ab 12 Monaten (kleine Rassen früher, grosse später) | Schrittweise volle Bewegung | Plötzliche Belastungsspitzen |
Wichtiger als die reine Dauer ist die Mischung: Schnüffeln, Erkunden und Pausen sind für die geistige Auslastung mindestens so wertvoll wie das Laufen selbst.
💡 Tipp: Schnüffel-Spaziergänge sind kein «Trödeln». Eine halbe Stunde intensives Schnüffeln lastet einen Welpen oft mehr aus als ein langer Marsch. Wenn dein Welpe nach Hause kommt und danach tief schläft, war es genug.

Ernährung und Schlaf in den ersten Wochen
Ein Welpe wächst rasant aber nur dann, wenn Futter und Schlaf stimmen. Beide Themen werden gerne mal unterschätzt.
Welpenfutter
- Speziell deklariertes Welpen-/Junior-Futter mit ausreichend Protein, kontrolliertem Calcium/Phosphor und Energie
- 3–4 Mahlzeiten am Tag bis ca. 6 Monate, danach 2 Mahlzeiten
- Wasser jederzeit frei verfügbar
- Futterumstellung immer langsam (über 7–10 Tage), sonst können Verdauungsprobleme entstehen
Wenn dein Welpe nicht frisst oder Verdauungsprobleme bekommt, schau auch in unsere Beiträge Dein Hund frisst nicht – was dahintersteckt und Hund mit Verdauungsproblemen.
Schlaf
Welpen brauchen 18–20 Stunden Schlaf pro 24-Stunden-Tag. Übermüdete Welpen wirken oft «wild», «ungehorsam» oder «hyperaktiv» dabei sind sie schlicht überdreht. Erzwungener Schlaf gibt es nicht, aber du kannst die Bedingungen schaffen: ruhiger Schlafplatz, klare Pausen nach Reizen, abends runterkommen statt nochmal toben.
💡 Tipp: Wenn dein Welpe nach 20 Minuten Spiel überdreht beisst und kläfft, ist er fast immer müde nicht «böse». Dann hilft Ruhe statt mehr Action.

Häufige Fehler in der Welpenerziehung
- Zu viel auf einmal: Erste Woche schon Welpenspielstunde, Hundeschule, Restaurant, Verwandtenbesuch. Das bedeutet Reizüberflutung
- Zu viel Bewegung: Stundenlange Spaziergänge oder Joggen, bevor der Bewegungsapparat reif ist
- Inkonsequenz: Heute darf er aufs Sofa, morgen nicht. Das verunsichert Hunde extrem
- Strafe statt Lenkung: Bestrafung erzeugt Angst und zerstört Vertrauen, ohne dass der Hund versteht, was er stattdessen tun soll
- Leckerlis in angstvollen Situationen: Leckerli ist eine Belohnung für gewünschtes Verhalten, nicht Beruhigungsmittel bei Angst!! Sonst lernt der Hund «Angst lohnt sich»
- Soziale Begegnungen erzwingen: Wenn dein Welpe einen fremden Hund nicht mag, ist das ok. Er muss nicht jeden begrüssen oder soziale Kontakte haben. Er hat dich
- Welpenspielstunden mit zu vielen Hunden: Kleine, kontrollierte Gruppen sind viel besser als chaotische Spielwiesen
Wann ist Welpenschule sinnvoll?
Eine gute Welpenschule kann Gold wert sein, eine schlechte jedoch kann mehr Schaden anrichten als helfen. Achte auf:
- Kleine Gruppen (max. 4–6 Welpen, ähnliches Alter und Grösse)
- Trainer:in arbeitet ausschliesslich mit positiver Verstärkung
- Viele Pausen, viel Erklärung für die Halter
- Keine «Spielwiese ohne Anleitung», Lernen statt Chaos
- Welpen dürfen sich auch zurückziehen, niemand wird «gezwungen»
💡 Tipp: Die beste Welpenschule ist die, in der du selbst lernst und nicht nur dein Hund. Wenn nur der Welpe trainiert wird, ist es die falsche.

Zusammenfassung
Die 3-3-3-Regel gibt dir ein einfaches Raster für die Eingewöhnung eines Welpen: In den ersten 3 Tagen steht Stress und Überforderung im Vordergrund, in den ersten 3 Wochen kommt Routine rein, und nach rund 3 Monaten ist dein Hund wirklich angekommen und zeigt sein wahres Wesen. Sie ist eine Faustregel und keine Garantie da jeder Hund anders ist. Manche Hunde brauchen mehr Zeit, andere weniger.
Erfolgreiche Welpenerziehung baut auf wenigen, aber wichtigen Säulen auf: viel Schlaf (18–20 Stunden), klare Routinen, faire Konsequenz, behutsame Sozialisierung, altersgerechte Bewegung und eine positive, vertrauensvolle Bindung. Strafen, Reizüberflutung und zu viel Bewegung sind die häufigsten Fehler und alle drei lassen sich vermeiden.
Bei Lenn & Lucy sind wir der Meinung: Welpen brauchen keine perfekten Menschen, sondern verlässliche. Wer geduldig bleibt, klare Strukturen schafft und den Hund nicht überfordert, legt das beste Fundament für ein entspanntes gemeinsames Hundeleben.
Häufig gestellte Fragen
Stimmt die 3-3-3-Regel wirklich?
Sie ist eine sehr gute Daumenregel und passt auf viele Hunde, ist aber nicht wissenschaftlich exakt definiert. Manche Welpen sind schneller «angekommen», andere brauchen länger – vor allem unsichere oder traumatisierte Hunde.
Wann sollte ich mit der Erziehung anfangen?
Vom ersten Tag an – aber sanft. Lernen passiert immer, ob du willst oder nicht. Achte von Anfang an auf Routinen, klare Regeln und positive Verstärkung. Formales «Training» startet kurz, häufig und spielerisch.
Wie viel Schlaf braucht ein Welpe?
18–20 Stunden in 24 Stunden, inklusive Nachtruhe. Übermüdete Welpen wirken hyperaktiv und beissen viel – tatsächlich brauchen sie Ruhe.
Wie lange darf ein Welpe spazieren gehen?
Faustregel: 5 Minuten aktive Bewegung pro Lebensmonat, 2–3 Mal am Tag. Ein 3-Monate-Welpe also rund 15 Minuten pro Spaziergang.
Was tun, wenn der Welpe in die Wohnung macht?
Ruhig wegmachen, nicht schimpfen. Häufiger und schneller rausgehen, vor allem nach Schlaf, Fressen, Spiel und Aufregung. Sauberkeit ist eine Reifefrage – Geduld zahlt sich aus.
Darf der Welpe von Anfang an aufs Sofa?
Das entscheidest du. Wichtig ist nur: Alle in der Familie ziehen an einem Strang. Wenn er nicht aufs Sofa darf, dann nie. Wenn doch, gerne mit klarer Einladung – nicht beliebig.
Wie viel allein bleiben ist in welchem Alter ok?
Mit 8 Wochen: praktisch gar nicht. Mit 4–6 Monaten: kurze Phasen bis 1 Stunde, trainiert. Im ersten Jahr maximal 4 Stunden – mehr ist für die meisten Hunde langfristig zu viel.
Mein Welpe beisst ständig in Hände und Hosen – was tun?
Welpenbeissen ist normal und Teil der Entwicklung. Reagiere ruhig: Spiel sofort beenden, in einen anderen Raum oder Aufmerksamkeit entziehen. Häufig steckt Übermüdung dahinter – dann hilft Ruhe, kein Training.
Wann sollte mein Welpe das erste Mal zum Tierarzt?
Spätestens in der ersten Woche, idealerweise auch zwischendurch zu «Kennenlern-Besuchen» ohne Behandlung. So baut dein Hund eine positive Verknüpfung mit der Praxis auf.
Ist Welpenschule Pflicht?
Pflicht ist sie meist nicht (in der Schweiz ist der SKN seit 2017 nicht mehr obligatorisch), aber sehr empfehlenswert – wenn sie gut gemacht ist. Achte auf positive Verstärkung, kleine Gruppen und kompetente Trainer:innen.
Wann beginnt die Pubertät beim Hund?
Rasseabhängig zwischen dem 5. und 10. Lebensmonat. Sie kann bis zu 1,5 Jahre dauern und ist für viele Hundebesitzer fordernder als die Welpenzeit – Geduld und klare Linie sind jetzt wichtig.
Wann sollte ich meinen Welpen kastrieren?
In den meisten Fällen erst nach abgeschlossenem Wachstum und nicht «vorsorglich». Mehr dazu in unserem Beitrag Hund kastrieren: Vor- und Nachteile.
Quellen und weiterführende Informationen
- AVSAB – Position Statement on Puppy Socialization (American Veterinary Society of Animal Behavior)
- Howell, T.J. et al. (2015): Puppy parties and beyond: the role of early age socialization practices on adult dog behavior. PubMed
Dieser Artikel ersetzt keine individuelle Beratung durch Tierärzte oder qualifizierte Hundetrainer. Bei ernsthaften Verhaltensproblemen, Angst- oder Aggressionsthemen suche bitte gezielt professionelle Unterstützung.



